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Design

Gefäße, Möbel, Licht und die Studios dahinter: Dinge, die man gern in die Hand nimmt und lange behält.

Design · Aufmacher

Albarello: das Apothekengefäß mit Taille

Ein Albarello ist ein zylindrisches Vorratsgefäß mit eingezogener Mitte. Die Form kam aus der islamischen Keramik über Valencia nach Italien in die Apotheke.

8 Minuten Lesezeit · Stand

Weitere Geschichten

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Streichholz und Schachtel: eine Designgeschichte

Das Sicherheitszündholz geht auf Gustaf Erik Pasch 1844 zurück; die Brüder Lundström machten es marktfähig, ihr Etikett machte die Schachtel zum Designobjekt.

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Hanf im Kräuterbuch: Fuchs, Bock, Mattioli

Hanf im Kräuterbuch: Leonhart Fuchs ließ 1542 alle Pflanzen nach dem Leben zeichnen und in Holz schneiden, ein Teil der Auflage wurde koloriert.

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Hanfpapier: eine Papiergeschichte

Hanfpapier gehört zur Frühgeschichte des Papiers: Frühe Funde aus China bestehen aus Hanffasern. Um 2001 ging Hanfzellstoff vor allem in Spezialpapiere.

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Hanfstoff: wie Gewebe aus Hanf entsteht

Hanfstoff entsteht über Röste, Brechen, Schwingen, Hecheln, Spinnen und Weben. Erkennbar ist er am EU-Etikett, das Hanf getrennt von Leinen führt.

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Warnplakate vor Cannabis: eine Bildgeschichte

Warnplakate vor Cannabis setzten in den USA ab etwa 1936 auf Teufelsbilder, gestapelte Schlagwörter und das Versprechen, Verbotenes zu enthüllen.

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Marmorpapier: Farbe auf dem Schleimgrund

Marmorpapier entsteht, wenn Farben mit Ochsengalle auf einem eingedickten Grund schwimmen und auf Papier abgenommen werden. Oft dient es als Vorsatz im Buch.

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Schellack: Harz einer Laus

Schellack ist das Harz einer in Indien heimischen Schildlaus. Daraus entstanden die Möbelpolitur French polish und bis in die 1950er Jahre Schallplatten.

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Seladon: Grün aus Eisen und Feuer

Seladons grüne Glasur entsteht aus Eisen in Ton und Glasur und einem Brand mit wenig Sauerstoff, in Longquan in China wie im Korea der Goryeo-Zeit.

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Bakelit: Kunststoff aus dem Labor

Bakelit ist ein Phenolharz, das Leo Baekeland 1907 fand: unter Druck und Hitze gehärtet, nicht wieder schmelzbar, verbreitet in Telefonen und Schaltern.

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Delfter Fliesen: Zinnglasur und Kobaltblau

Delfter Fliesen sind Irdenware mit weißer Zinnglasur und Kobaltblau, entstanden als Ersatz für chinesisches Porzellan. Nicht alle stammen aus Delft.

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Emaille: Glas auf Metall

Email ist fein gemahlenes Glas, im Ofen auf Metall geschmolzen. Es splittert bei Stößen und löst sich, wenn Hitze oder Korrosion den Verbund stören.

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Filz: Wolle ohne Weben

Filz entsteht ohne Faden, Webstuhl und Klebstoff: Wärme, Feuchtigkeit und Reibung verhaken Wollfasern, deren Schuppen der Bewegung eine Richtung geben.

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Indigo: Farbe aus Blättern

Indigo steckt nicht fertig im Blatt: Waid und Indigofera enthalten eine Vorstufe. Gefärbt wird in der Küpe, blau wird der Stoff erst an der Luft.

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Kork: ein Material aus Rinde

Kork ist die Rinde der Korkeiche. Sie wird von Hand geschält, ohne den Baum zu fällen, und nach neun bis vierzehn Jahren erneut geerntet.

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Leder, pflanzlich gegerbt: Rinde, Grube, Zeit

Pflanzlich gegerbtes Leder entsteht mit Tanninen aus Rinde und Holz, früher über Monate in Gruben. Ein EU-Merkblatt nannte 2003 etwa 90 Prozent Chromleder.

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Leinen: Flachs als Faser

Leinen wird aus den Bastfasern des Flachses gewonnen: raufen, rösten, brechen, schwingen, hecheln, spinnen, weben. Angebaut wird er vor allem in Westeuropa.

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Linoleum: Leinöl, Kork, Jute

Linoleum besteht aus oxidiertem Leinöl, Kork- oder Holzmehl, Harz und Jute. Frederick Walton meldete den Bodenbelag 1863 zum Patent an.

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Patina: wie Kupfer und Messing altern

Patina auf Kupfer besteht aus Korrosionsprodukten: innen rötliches Oxid, außen grüne Kupfersalze, die erst nach Jahren erscheinen. Messing läuft anders an.

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Rattan und Geflecht: vom Stamm zum Stuhlsitz

Rattan ist der Stamm von Kletterpalmen aus Asien und Afrika. Daraus entstehen Peddigrohr und das Rohrgeflecht im Sitz des Thonet-Stuhls Nr. 14.

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Sichtbeton: wenn die Schalung zur Oberfläche wird

Sichtbeton lässt den Abdruck der Schalung als geplante Oberfläche stehen. Mit der Karbonatisierung sinkt sein pH-Wert, und die Bewehrung kann rosten.

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Terrazzo: Stein im Guss

Terrazzo ist Marmorsplitt in Zement oder Kunstharz, gegossen und glatt geschliffen. Die Quellen verbinden seinen Ursprung mit Venedig und dem Friaul.

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Urushi: eine Materialgeschichte des Lacks

Urushi ist Lack aus dem Saft des ostasiatischen Lackbaums. Er härtet durch ein Enzym in feuchter Wärme, Schicht um Schicht; Europa konnte ihn nur nachahmen.

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Washi: Papier aus Bast

Washi ist japanisches Handpapier aus dem Bast von Kōzo, Mitsumata und Gampi, geschöpft im bewegten Sieb. Es dient in Schiebewänden und in der Restaurierung.

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Zinn: Gießen und Gebrauch

Zinn schmilzt bei rund 232 °C und ließ sich mit wenig Hitze gießen. Marken auf der Unterseite zeigen Stadt und Meister, und eine stabile Patina darf bleiben.

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Hanffaser als Material: vom Segeltuch zum Hanfkalk

Über Jahrhunderte hielt sie Schiffe zusammen, dann verschwand sie fast vom Markt. Eine Materialgeschichte der Hanffaser: wo sie heute trägt und wo nicht.

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Steinzeug und die Deckeldose

Warum ein dicht gebrannter Scherben, eine Salzglasur und ein passender Deckel zusammengehören: eine Materialgeschichte aus den deutschen Steinzeug-Landschaften.

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Vom Feuerschlag zum Tischfeuerzeug

Stahl und Stein, Platinschwamm, Reibzündholz, Cer-Eisen: Wie aus Chemie und Federmechanik ein Gestaltungsobjekt wurde, das auf dem Tisch steht.

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Braun, violett, blau: Glas in der Apotheke

Farbiges Glas gehört zur Apotheke. Was es leistet, ist weniger klar, als die Gefäße vermuten lassen: eine Materialgeschichte aus Sammlungen und Arzneibüchern.

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Aufbewahrung, die nach Zuhause aussieht

Viele Behälter für Cannabis sehen aus, als müssten sie versteckt werden. Ein Leitfaden zu Licht, Luft und Material für Gefäße, die schützen und schön sind.

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Der Aschenbecher als Designobjekt

Vom Bauhaus bis zu Studios in Wuppertal, Toulouse und Kopenhagen: acht Objekte, die zeigen, wie viel Gestaltung in einer kleinen Schale stecken kann.

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