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Terpen-RegisterNr. 07

β-Pinen

β-Pinen riecht nach Terpentin und Kiefer, trocken und holzig; es kommt in Pfeffer, Kreuzkümmel, Muskatnuss und Petersilie vor.

MonoterpenC₁₀H₁₆Stand 10 Quellen

Faktencheck läuft. Einzelne Angaben prüfen wir gerade noch einmal an den Quellen.
Strukturformel von β-Pinen
β-PinenC10H16

β-Pinen riecht nach Terpentin und Kiefer, dazu trocken, holzig und harzig; so beschreiben es die Nachschlagewerke, auf die sich die Datenbank PubChem stützt. Wikipedia nennt den Duft holzig-grün und kiefernartig.

In der Küche begegnet man ihm in Gewürzen: in den Früchten des Schwarzen Pfeffers, in Kreuzkümmelsamen und im Samenöl der Muskatnuss. Auch das Blattöl der Wurzelpetersilie und die Fruchtschale der Kaffernlimette enthalten es, ebenso der Hopfen. In Orangen und Zitronen kommt es neben α-Pinen vor.

Wie der Name andeutet, kommen Pinene in Kiefern vor. β-Pinen teilt die Summenformel mit α-Pinen; der griechische Buchstabe unterscheidet zwei Stoffe, deren Atome verschieden angeordnet sind.

Wo man β-Pinen begegnet

Gehalte schwanken nach Herkunft, Anbau und Ernte; die Liste nennt, wo die Quellen den Stoff gefunden haben, nicht wie viel.

Quellen

  1. PubChem: Beta-Pinene (CID 14896), Abschnitte SMILES, Molecular Formula und Odor, nach HSDB (Odor: Fenaroli's Handbook 1975, CRC Handbook of Food Additives 1980, Hawley's Condensed Chemical Dictionary 2007) (öffnet in neuem Tab)pubchem.ncbi.nlm.nih.gov, abgerufen am
  2. Wikipedia (en): beta-Pinene (öffnet in neuem Tab)en.wikipedia.org, abgerufen am
  3. Wikipedia (en): Pinene, Abschnitte zu Vorkommen und Namen (öffnet in neuem Tab)en.wikipedia.org, abgerufen am
  4. MDPI Molecules 2019, 24(23), 4244: Volatiles of Black Pepper Fruits (Piper nigrum L.), Abstract (öffnet in neuem Tab)mdpi.com, abgerufen am
  5. MDPI Biomolecules 2020, 10(7), 1054: Biochemical Composition of Cumin Seeds, and Biorefining Study, Abschnitt 3.1 (öffnet in neuem Tab)mdpi.com, abgerufen am
  6. MDPI Plants 2023, 12(9), 1741: Essential Oils and Sustainability: In Vitro Bioactivity Screening of Myristica fragrans Houtt. Post-Distillation By-Products (öffnet in neuem Tab)mdpi.com, abgerufen am
  7. MDPI Agronomy 2022, 12(8), 1949: Essential Oil Diversity of Turnip-Rooted Parsley Cultivars, Abstract (öffnet in neuem Tab)mdpi.com, abgerufen am
  8. Sugier et al. (2026): Essential Oils from Seed-Depleted Infructescences of Industrial Hemp: Chemical Diversity and Biological Potential. Molecules 31(16), 2886. DOI 10.3390/molecules31162886 (öffnet in neuem Tab)documentserver.uhasselt.be, abgerufen am
  9. Pieracci et al. (2021): Essential Oil of Cannabis sativa L: Comparison of Yield and Chemical Composition of 11 Hemp Genotypes. Molecules 26(13), 4080. DOI 10.3390/molecules26134080 (öffnet in neuem Tab)mdpi.com, abgerufen am
  10. Iseppi et al. (2019): Chemical Characterization and Evaluation of the Antibacterial Activity of Essential Oils from Fibre-Type Cannabis sativa L. (Hemp). Molecules 24(12), 2302. DOI 10.3390/molecules24122302 (öffnet in neuem Tab)doi.org, abgerufen am

Aus den Quellen übernehmen wir nur Angaben zu Duft, Chemie und Vorkommen. Strukturformel: eigene Zeichnung nach dem SMILES-Eintrag in PubChem (Quelle 1).

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